Schulen & Kinderbetreuung

Für den Präsenzunterricht in den Schulen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt entscheidend. Derzeit liegt dieser im Landkreis München über 100, eine Entscheidung über die jeweils kommende Schulwoche wird jeweils am Freitag verbindlich getroffen.


Ab dem 12.04. gilt eine Testpflicht an den Schulen:
Alle bayerischen Schüler, Lehrkräfte und das weitere Schulpersonal müssen sich ab 12.04. mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen lassen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Die Tests können entweder vor Ort in der Schule durchgeführt oder die Kinder können auch außerhalb der Schule getestet werden. Dafür sind allerdings keine Selbsttests erlaubt. Man muss in die Apotheken oder in ein Testzentrum gehen. Eltern können ihre Kinder mit einem negativen Testergebnis dann in die Schule zu schicken – denn die Teilnahme am Unterricht kann nur mit einem negativen Testergebnis stattfinden.

7-Tage-Inzidenz unter 50:  Alle Grundschüler sind im Präsenzunterricht, ältere Schüler sind im Wechselunterricht.
7-Tage-Inziden unter 100:  Alle Schüler sind im Wechselunterricht.
7-Tage-Inzidenz über 100: Alle Schüler lernen zu Hause im Distanzunterricht - mit Ausnahme der Abschlussklassen. Zu den Abschlussklassen zählen nun auch die 4. Klasse Grundschule, die Q11 und die 11.Klasse FOS. Ab 100 gibt es eine Testpflicht für Schüler*innen und Lehrer*innen - nur bei negativem Test Teilnahme am Präsenzunterricht. (PCR-Test nicht älter als 48 Stunden bzw. Selbsttest in der Schule.)

Zur besseren Planbarkeit für die Schulfamilie soll die Festlegung der jeweiligen Unterrichtsform laut Staatskanzlei jeweils für eine Schulwoche - auch dann, wenn sich der Inzidenzwert während der Schulwoche ändert. Es gilt Maskenpflicht, es gibt eine Empfehlung für med. Masken.

Genauer Wortlaut unter https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-7-april-2021

 

Für das bayerische Abitur wurden bereits folgende Änderungen beschlossen: In der 12. Klasse des Gymnasiums wird der erste Ausbildungsabschnitt bis zum 1. Februar 2021 verlängert. Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte haben so länger Zeit, um die vorletzte Etappe auf dem Weg zum Abitur abzuschließen. Der Beginn der Abiturprüfung wird voraussichtlich vom 30. April 2021 auf den 12. Mai 2021 verschoben.


Regelungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen:
7-Tage-Inzidenz unter 50:  Krippen, Kindergärten und Horten laufen im Regelbetrieb.
7-Tage-Inziden unter 100:  Einrichtungen laufen im "eingeschränkten Regelbetrieb" (z.B.Trennung der Gruppen).
7-Tage-Inzidenz über 100:  Notbetreuung wird angeboten.

Ab Montag, den 15. März 2021, gilt  in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Folgendes für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.
  • Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist (bis auf leichte Erkältungs- bzw. respiratorische Symptome). Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.
  • Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.

Besucht ein Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle und treten während des Tagesverlaufs Krankheitssymptome auf, so informieren Sie die Eltern umgehend und bitten darum, das betreffende Kind abzuholen. Wir möchten Sie auch auf unseren Elternbrief hinweisen, der die ab dem 15. März 2021 geltenden Regelungen detailliert erläutert.
 

Für berufstätige Eltern:Abhängig von der Entwicklung bei den Schulöffnungen soll über "weitere Kinderkrankengeldtage" entschieden werden.
Die Anzahl der Tage, die man zur Betreuung der Kinder bezahlt (Kinderkrankengeld) daheim bleiben kann, wurde verdoppelt - und hat dann nichts mit Krankheit zu tun, sondern ist pandemiebedingt möglich. Das heißt 20 Tage pro Elternteil, 40 Tage für Alleinerziehende. Hier die Musterbescheinigung für das Kinderkrankengeld, die bitte ausgefüllt zur jeweiligen Kita-Leitung zur Unterzeichnung gebracht werden soll.