Coronavirus

Das Landratsamt aktualisert auf seiner Seite die derzeitigen Fallzahlen nach Gemeinden. Hier finden Sie auch die 7-Tages-Inzidenz für den Landkreis München. Sie ist ausschlaggebend für die  Maßnahmen, die auch in der Gemeinde Haar umgesetzt werden.

Die Impfterminvergabe erfolgt zentral über https://impfzentren.bayern oder bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin.Hier die genauen Infos zur Impfung/Terminvereinbarung über das Impfportal. Die Priosierung fürs Impfen ist bei den Ärtzen aufgehoben, in den Impfzentren wird sie jedoch beibehalten.  Es wird darauf hingewiesen, dass nachwievor die Impfdosen knapp sind und weiterhin mit Wartezeiten gerechnet werden muss. In der Gemeinde Haar gibt es Hilfe für ältere Mitbürger*innen, die Probleme mit der Registrierung oder der Fahrt zum Impfzentrum haben. Alle Infos dazu hier.

Vollständig geimpfte und genesene Personen (Erkrankung nicht länger als 6 Monate zurückliegend) werden negativ getesteten Personen gleichgestellt. Das bedeutet: Sie müssen bei Besuch von Einrichtungen u.ä. ab  kein negatives Testergebnis vorlegen. Zweifach Geimpfte sind von der Einreise- und Kontaktquarantäne befreit. Allerdings besteht auch für Zweifachgeimpfte weiterhin Maskenpflicht, Abstand etc – und sie haben auch nicht das Recht auf eine Öffnung oder besondere Angebote von Institutionen (sprich: Es wird beispielsweise kein Schwimmbad geöffnet, in das dann nur Geimpfte gehen können)

Kostenlose Schnelltests: Jede*r Bürger*in kann sich mindestens einmal pro Woche in dafür eingerichteten oder zugelassenen Stellen kostenlos testen lassen.

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+++ NEUIGKEITEN ZUR LAGE IN HAAR +++ Stand: 04.06.2021

Der 7-Tage-Inzidenzwert Landkreis München liegt stabil seit dem 27.Mai unter 35.
Welche Regelungen konkret im Landkreis gelten, können Sie unter www.landkreis-muenchen.de/coronavirus nachlesen. Bei einer Inzidenz über 100 tritt die Bundesnotbremse in Kraft.

Das bayerische Kabinett hat sich auf ein "umfangreiches Öffnungskonzept" geeinigt, das ab Montag, 7.Juni 2021 gelten soll.

Hier eine Zusammenfassung (gültig ab 7.Juni 2021):

Der Katastrophenfall ist aufgehoben
 

Kontaktbeschränkungen / Private Treffen
Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 sollen sich dann zehn Personen aus maximal drei Haushalten treffen dürfen. Bei einer Inzidenz unter 50, ebenfalls bis zu zehn Personen, bei denen es allerdings egal ist aus wie vielen Haushalten sie stammen. Bei privaten Veranstaltungen und Festen wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Taufen sollen die Kontaktregeln sogar noch etwas lockerer gehandhabt werden. Zwischen 50 und 100 dürfen sich ab Montag draußen 50 Leute zum Feiern treffen, innen bis zu 25 – allerdings beides mit Testpflicht. Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 sind bei privaten Festen 100 Personen draußen und 50 drinnen erlaubt, ohne Testpflicht. Geimpfte und Genesen werden nicht mitgezählt.

Schulen und Kitas

HomeOffice
Die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, ist Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird die Homeoffice-Pflicht verstärkt. Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales stellt auf seiner Homepage Fragen und Antworten zur Corona-Arbeitsschutzverordnung sowie die Arbeitsschutzverordnung selbst zur Verfügung.

Das bedeutet: Auch Unternehmen sollen dafür sorgen, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Wenn dies nicht möglich ist, müssen Tests für Mitarbeiter angeboten werden.

Behörden und Abfallwirtschaft

Das Rathaus ist derzeit nur mit Termin zugänglich. Am Eingang werden die Bürger*innen von Mitarbeiter*innen in Empfang genommen, um sie zur Wahrnehmung  ihrer vereinbarten Termine hereinzulassen.

Der Wertstoffhof bleibt zu den gewöhnten Öffnungszeiten in Betrieb. Es besteht eine FFP2-Maskenpflicht und die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln.

Gastronomie und Einzelhandel

Dienstleistungsbetriebe wieder geöffnet

Medizinisch notwendige Behandlungen sind generell erlaubt - und auch die Ausübung von Dienstleistungen, bei denen körperliche Nähe zum Kunden nötig ist, ist seit dem 10.Mai wieder erlaubt.  Bei Friseuren und Fußpflege müssen Kunden ab einer Inzidenz von 100 einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist (sofern sie nicht vollständig geimpft sind). Für die Kunden gilt FFP2-Maskenpflicht. Unter diesen Bedingungen dürfen seit dem 10. Mai auch alle anderen körpernahen Dienstleistungen angeboten werden, also zum Beispiel in Tattoo-Studios, Nagelstudios oder Massagepraxen - wenn die Sieben-Tage-Inzidenz weniger als 100 beträgt.
 

Einrichtungen der Freizeitgestaltung & Veranstaltung Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können künftig auch ohne vorherige Terminbuchung und ohne Kontaktdatenerfassung besucht werden. Beim Besuch muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Touristische Angebote Fahrgäste von Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischen Bahn- bzw. Reisebusverkehren sowie Teilnehmer an Stadt- und Gästeführungen sowie Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien und Badegäste in Außenbereichen von medizinischen Thermen benötigen künftig keinen negativen Testnachweis mehr.

Laienmusiker/Vereine: Proben draußen sind ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich, innen je nach Raumgröße. Bei Vereinen dürfen bis 50 Mitglieder dürfen zusammenkommen.

Kulturveranstaltungen, Kino, Theater: Hier dürfen zukünftig 500 Besucher anstatt wie bisher 250 teilnehmen. Alles mit Maske und sitzend. Auch hier braucht es ab einer Inzidenz über 50 einen Test.

Betriebe wie Solarien, Saunen, Hallenbäder und Freizeitparks dürfen ebenfalls bei einer Inzidenz unter 100 öffnen. Bei einer Inzidenz über 50 brauchen Besucher einen Test, unter einer Inzidenz von 50 nicht. Bei Freizeitparks gibt es zudem individuelle Regeln: in Innenräumen mit Maske, draußen nicht.

Diskotheken und Clubs bleiben weiterhin geschlossen.

Gottesdienste und Demonstrationen sind erlaubt, weil es sich dabei um "verfassungsrechtlich sehr hoch geschützte Veranstaltungen" handelt. Gottesdienste nur unter Auflagen möglich, allerdings wird das Singen zukünftig - mit Maske - erlaubt sein.

Seniorenheime/Pflegeheime/betreute Einrichtungen Testpflicht für Besucher entfällt. Gemeinschaftsveranstaltungen innen mit 25 Personen, außen mit 50 Personen möglich.

Hotels, Pensionen und Anbieter von Ferienwohnungen Übernachtungsbetriebe geöffnet; Anreise mit negativem Test. Es gilt die allgemeine Kontaktbeschränkung. Für vollständig Geimpfte und genesene Personen, die über einen entsprechenden Impf- bzw. Genesenennachweis verfügen, entfällt die Testpflicht.

Es gilt eine Testpflicht für Flugreisende und Einreisen aus (Hoch)Risikogebeiten.

Messen, Kongresse, Tagungen sind geschlossen

Freizeit- und Amateursportbetrieb

  • Sport / Freibad ohne Test Für einen Besuch im Haarer Freibad ist künftig kein negativer Test notwendig. Auch für  Fitnessstudios ist kein Test nötig, jedoch eine Terminbuchung.
  • Kontaktsport und kontaktfreier Sport unter freiem Himmel ist ohne Gruppenobergrenze möglich. Kontaktfreier Sport im Innenbereich in Gruppen bis zu 10 Personen ohne Testnachweis möglich. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 müssen die Sportler aber einen negativen Coronatest vorlegen. Geimpfte und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Zahl der Personen unberücksichtigt.

Bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel können bis zu 500 Menschen zuschauen, mit Maske und auf einem festen Sitzplatz. Bei einer Inzidenz über 50 brauchen sie zudem einen negativen Coronatest.

Angebote der Erwachsenenbildung
Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Angebote der Erwachsenenbildung, sowie Instrumental- und Gesangsunterricht sind ab Dienstag bei Einhaltung der jeweiligen Hygienevorgaben wieder in Präsenzform möglich. Die schon bislang erlaubten Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sind weiterhin möglich.

Maskenpflicht
Ab dem 18.01.2021 gilt sowohl in den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen eine FFP2-Maskenpflicht. Hier die Tipps zur Wiederverwendung von FFP2-Masken.
Maskenpflicht gilt im Einzelhandel und auf den Parkplätzen davor, auf öffentlichen Parkplätzen, in öffentlichen Gebäuden, auf frequentierten öffentlichen Plätzen, am Arbeitsplatz (am direkten Arbeitsplatz nicht, wenn Abstände eingehalten werden können). an den Schulen (einschließlich Grundschule), in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Maskenpflicht gilt auch in Autos, wenn nicht alle mitfahrenden Personen aus einem Haushalt stammen. Die Maskenpflicht gilt in Haar auch auf dem Wertstoffhof
Menschen mit Behinderung können sich von der Maskenpflicht per Attest befreien lassen.


Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Alle Rückkehrer aus sogenannten Risikogebieten müssen bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Test vorweisen können, der nicht älter als zwei Tage ist. Wer einen solchen Test nicht vorweisen kann, muss sich testen lassen. Das gilt sowohl für Einreisende an den Flughäfen als auch für jene, die auf dem Land- oder Seeweg nach Deutschland einreisen. Grenznahe Pendler sind ausgenommen. Getestet wird an den Flughäfen, aber auch für Auto- und Bahnreisende wurden Teststationen eingerichtet, wo Reisende direkt den Rachenabstrich machen lassen sollen. Wenn dies aber nicht möglich ist – etwa, weil die Station schon geschlossen hat - müssen sie den Test innerhalb von 14 Tagen nachholen. Die Tests sind kostenlos. Hier die Bayerische Einreise-Quarantäneverordnung vom 15.06.2020

Hier alle Infos auf der Seite des Bundesgesundheitsministerium - mit Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland

Das "Bayerische Testangebot"

  • Bewohner Bayerns können sich auch ohne Symptome freiwillig testen lassen. Die Testungen werden durch Vertragsärzte durchgeführt. Die Kosten trägt vollständig der Freistaat Bayern.
  • Es besteht ein Testangebot an Erzieherinnen, Erzieher und Lehrkräfte. Die Organisation der Testungen erfolgt durch Träger bzw. Leitungen vor Ort. Die Kosten trägt jeweils der Freistaat Bayern.
  • Auch in Alten- und Pflegeheime, Krankenhäusern sowie Behinderteneinrichtungen soll es Reihentestungen geben.
  • Für die Polizei sowie die Justizvollzugsanstalten und den Maßregelvollzug wird ebenfalls getestet werden.
  • Anlassbezogene Testkonzepte, wie z. B. für Schlachthöfe, fleischverarbeitende Betriebe oder landwirtschaftliche Betriebe mit Saisonarbeitern, werden entsprechend den aktuellen Erfordernissen angeordnet.

Haarer Bürger*innen und Firmen wollen in der Krise helfen.
Die Bürgerstiftung Haar hat deshalb ein Hilfekonto "Corona" eingerichtet, um in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Danke an alle für ihre Unterstützung.  http:///clients/gemeindehaar/content/aktuelles/27_03_2020_spenden_coronahilfe_fuer_haarerinnen

Das Landratsamt stellt jetzt auch Infos in Gebärdenspräche zur Verfügung sowie in leichter Sprache.